Samstag, 31. Januar 2015

Extinction von Kazuaki Takano

Extinction von Kazuaki Takano



Seiten: 560
Verlag: C. Bertelsmann Verlag (2. Januar 2015)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3570101851
Amazon: Amazon.de








Unterhaltsamer Thriller, der zwar einige Längen hat, aber mit interessanten Denkansätzen auftrumpft.

Rating: 6/10


Inhalt:

Jonathan Yeager wird im Auftrag der amerikanischen Regierung in den Kongo geschickt. Bei einem Pygmäenstamm sei ein tödliches Virus ausgebrochen. Die Verbreitung muss mit allen Mitteln verhindert werden. Doch im Dschungel erkennt Yeager, dass es um etwas ganz anderes geht: Ein kleiner Junge, der über unglaubliche Fähigkeiten und übermenschliche Intelligenz verfügt, ist das eigentliche Ziel der Operation. Kann es sein, dass dieses Geschöpf die Zukunft der Menschheit bedroht? Yeager weigert sich, das Kind zu töten. Er setzt alles daran, den Jungen in Sicherheit zu bringen. Eine gnadenlose Jagd auf die beiden beginnt.

Review:

Extinction von Kazuaki Takano ist ein sehr unterhaltsamer Science-Fiction Roman der mit einigen sehr interessanten Ideen aufwartet und diese in eine packende Geschichte einbaut. Auf drei separaten Handlungssträngen wird die Geschichte rund um den jungen Akiri erzählt, die sich zum Ende hin immer weiter miteinander verweben Jedoch der einzige Handlungsbogen, der etwas Tempo erzählt wird, der um Jonathan Yeager, ein nicht außergewöhnlich tief gehenden Militärcharakter. Bei den anderen beiden setzt Kazuaki Takano ja auf gedanklichen Experimenten, was dazu führt dass die Handlung an diesen Stellen einige Durchhänger hat, wenn man sich eher für den Thriller Aspekt dieses Buches interessiert. Die wissenschaftlichen Ideen die hier behandelt werden vom Science-Fiction Aspekt her ist interessant und regt zu weiteren Mitdenken an.
Insgesamt wirken die meisten Charaktere wie stereotypischen Vorlagen und bieten nicht viele Überraschungen und handeln genauso wie man es von ihnen erwarten konnte der Autor durch einige interessante Wendungen die Spannung aufrecht erhalten liefert einen durchaus unterhaltsamen Thriller.

Samstag, 24. Januar 2015

Königsschwur von Joe Abercrombie

Königsschwur von Joe Abercrombie


Seiten: 368
Verlag: Heyne
Auflage: 1
Sprache: Deutsch
ISBN: 3453315995
Amazon: Amazon.de








Unterhaltsames YA-Buch, an das man mit nicht allzu hohen Erwartungen angehen sollte wenn man den Namen des Autors liest. 

Rating: 6/10


Inhalt:

Ein düsteres Reich, ein verstoßener Prinz und eine gefährliche Mission – Königsschwur hat alles, was ein spannendes Fantasy-Epos braucht

Prinz Yarvi von Gettland ist ein Krüppel, ein Schwächling, ein Niemand. Mit nur einer funktionstüchtigen Hand geboren und von seinem Vater verachtet, muss er sich mit einem bedeutungslosen Diplomatenposten zufriedengeben. Als sein Vater und sein Bruder eines Tages brutal ermordet werden, überwindet Yarvi seine Schwäche und besteigt den Schwarzen Thron von Gettland. Und er legt einen Eid ab: denjenigen, der seine Familie getötet hat, zu finden und zur Rechenschaft zu ziehen! Doch dann wird Yarvi von seinen engsten Vertrauten verraten ...
 

Review:

Dieses Buch war relativ gut für einen YA-Buch. Ein sehr heruntergestufter Ton als der, den man von Joe Abercrombies Grim Fantasy Style sonst gewöhnt ist, obwohl es hier durchaus auch einige dunkle Passagen gibt.
Die Geschichte an sich ist nichts atemberaubend Neues, eine typische erwachsenwerden Geschichte eines Teenagers, mit dem dazu üblichen Handlungsverlauf, der eher wenige Überraschungen bietet.
Aber was die Geschichte sehr unterhaltsam macht sind die Charaktere, die sehr gut ausgearbeitet wurden, was man von einem Autor wie Abercrombie allerdings auch erwartet.
Insgesamt ist dieses Buch, ähnlich wie bei anderen erfolgreichen Fantasy Autoren dieses Genres, die in 2014 einen kleinen Ausflug in die gut bezahlte YA Szene gemacht haben, ein durchaus unterhaltsames Buch, das allerdings bei weitem nicht an die Stärken der vorherigen Bücher heranreicht. Deshalb sollte man mit nicht zu hohen Erwartungen an diese Reihe herangehen.